Jahrbuch 2011: Aus dem Inhalt

 

Eine Lotzwilerin überlebt den Untergang der Titanic

In der Nacht auf den 15. April 1912 versank die Titanic in den Fluten des Nordatlantiks. Auf dem Schiff reiste auch die 17-jährige Bertha Lehmann aus Lotzwil. Sie konnte ein Rettungsboot besteigen und überlebte so die Katastrophe. In Briefen beschreib sie später ihre Erlebnisse. 100 Jahre später stellt das Jahrbuch ihre Schilderungen in den Zusammenhang der Ereignisse rund um die Titanic.

 

 

 

 

 

Der erste Bundesrat aus dem Oberaargau

Johann Niklaus Schneider-Ammann ist seit 1. November 2010 Mitglied des Bundesrates. Noch nie zuvor hatte es ein Oberaargauer in die Landesregierung geschafft. Martin Fischer, Präsident der Jahrbuchvereinigung, besuchte am Gymnasium Langenthal die gleiche Klasse wie Schneider und blieb der Familie seither freundschaflich verbunden. Er zeichnet den Werdegang des früheren Ammann-Chefs bis zu seiner Bundesratswahl nach.
 

Die Tornados: 35 Jahre Tanzmusik

Seit 35 Jahren spielt die Band Tornados Unterhaltungs- und Tanzmusik. Im Rahmen des Bernisch-Kantonalen Jodlerfestes im Sommer 2010 spielte die Band noch einmal in der Besetzung der Gründerzeit. Wir stellen das beliebte Orchester und ihre Geschichte vor.

 

Die fabelhafte Riesenkuh

Eine riesenhafte Kuh soll es einst in Melchnau gegeben haben, so geht die Sage. Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler, alles Teilnehmer eines Projekts zur Förderung ausserordentlich Begabter, machte sich auf die Suche nach dem Kern dieser Sage. Ihre Recherchen förderten Erstaunliches und Amüsanten zutage.

 

Der Turm auf der Hochwacht

Er ist aus Beton, ragt 22 Meter in die Höhe und hat bereits 100 Jahre auf dem Buckel. 1911 wurde der Aussichtsturm auf der Hochwacht bei Reisiswil erbaut. Der Langenthaler Pfarrer und Heimatkundler Simon Kuert erzählt die Geschichte des Turms und berichtet über die Anlässe, die auf der Hochwacht stattfinden.


Die Gletscher gestalten den Oberaargau

Die Landschaft des Oberaargaus wurde vom Rhonegletscher stark mitgeprägt. Dies lässt sich an Bodenformen, aber ganz besonders in Kiesgruben verfolgen und analysieren. Der Beitrag zeigt die neusten Erkenntnisse der Oberaargauer Landschaftsformung in den Eiszeiten auf. Moränen und Findlinge liefern Hinweise über die eiszeitlichen Gestaltungsvorgänge.

 

Wässermatten als Kulturerbe

Die heutigen Wässermatten an der Langete und der Rot sind letzte Reste einer einstmals weit verbreiteten Landschaft. Wässermatten gab es in der Schweiz vielerorts, aber auch in weiten Teilen Europas wurde gleich oder ähnlich bewässert. Der Beitrag blickt über den Oberaargau und die Schweiz hinaus und zeigt die Bestrebungen, die Kulturlandschaft Wässermatten zu revitalisieren und unter Schutz zu stellen.

 

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